Das Fremde

Es gibt kein Halten mehr.

Ich laufe.

Ich laufe und laufe.

Bis ich den Horizont berühren kann.

Es gibt kein Zurück mehr.

Ich falle.

Ich falle und falle.

Bis ich den Boden spüren kann.

Keiner kann mich stoppen.

Keiner kann mich sehen.

Keiner kann mich hören.

Ich fliege davon.

Ich schwebe.

Ich falle.

Mein Freund der Baum.

Mein Freund der Mensch.

Ich habe keine Freunde.

Ich habe nur Familie.

Keiner kennt meinen Namen.

Was der Bauer nicht kennt, dass frisst er leichter.

USB der Verbannten

Es schmerzt.

Es ist wie ein Messer in meiner Brust.

Es zerfetzt mich innerlich.

All diese Bilder.

Erinnerungen.

Nicht eingehaltene Versprächen.

Ich will keine Narben mehr Tragen.

Genug gelitten.

Genug gestritten.

Wo ist das was ich erst gesucht und dann verloren habe?

Wo ist der Schlüssel zur inneren Ruhe?

Warum ?

Und Warum nicht?

(„Hab´s versaut.“  „Nein du bist nur verliebt. Liebe is ne miese Nutte!" )

Warum mache Ich das alles noch mit?

Welchen Grund Hätte ich den Notausgang zu nutzen?

Wo ist eigentlich mein Kopf?

Die Bilder von ihr Töten mich langsam.

Keiner sollte das durchleben und Keiner sollte solche Gedanken haben.

Der Wind hört meine Schreie und verschluckt sie.